ÜBER MICH

Psychotherapeuten wahren gewöhnlich eine professionelle Distanz und halten sich als Person im Hintergrund. Im Fokus einer Beratung oder einer Therapie steht immer der Klient und sein Anliegen. Die Aufgabe des Therapeuten ist es zu begleiten, eventuell richtungsweisend zu hinterfragen, jedoch auf keinen Fall, sich persönlich mitzuteilen oder einzubringen. Trotzdem ist es wichtig, dass man als Hilfesuchender den richtigen “Begleiter” findet. Deshalb biete ich ein kostengünstiges 75-minütiges Erstgespräch an, in dem Sie die Möglichkeit haben, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Zusätzlich finden Sie im Folgenden Information über mich als Therapeut, Schwerpunkte meiner Praxis und Therapiemethoden, in der Hoffnung, dass es Ihnen beim “Vorsortieren” helfen wird.

Kurze Fragen beantworte ich gerne während meiner telefonischen Sprechzeiten oder per Email. Für ein persönliches Kennenlernen und Klärung komplexerer Fragen empfehle ich das 75-minütige Erstgespräch.

Mehr Information zum Erstgespräch finden Sie hier.
Info zu Email, Telefonnummer und Sprechzeiten finden Sie hier.

Schweigepflicht

Heilpraktiker für Psychotherapie unterstehen den gesetzlichen Regelungen zur Schweigepflicht. Ohne ein fundiertes Vertrauensverhältnis ist Therapie nicht möglich. Die Schweigepflicht ist für mich sowohl berufsethisch als auch therapietechnisch von essentieller Bedeutung in der Arbeit mit dem Klienten.

Werdegang

Von klein auf gab es für mich zwei Themenkreise, mit denen ich mich in verschiedener Form und Ausprägung beschäftigt habe: Kreativität und Medizin (auch im weiteren Sinne). Mein Weg zur eigenen Praxis für Psychotherapie hat mich zunächst sowohl über Studien der Geisteswissenschaften und Humanmedizin an der LMU, ein Kunst- und Musikstudium an privaten Akademien in den USA, als auch eine berufliche Tätigkeit als Human Resources Manager bei internationalen Firmen in den USA geführt.

Nach langjährigem professionellem und persönlichem Entwicklungsprozess schloss sich für mich der Kreis, und es wurde mir klar, dass sich in der psychotherapeutischen Arbeit viele meiner Interessen und Begabungen Version 2vereinen, und ich bereits Erfahrenes einfließen lassen kann. So erweisen sich die Studien der Bildenden Kunst, Geisteswissenschaften und Musik durchaus als wertvolle Ressourcen, aber auch mein reges Interesse für Medizinisches hat mir schon oft geholfen.
Letzendlich ist es aber mein unerschöpfliches Interesse an meinen Mitmenschen und an der Erforschung des wahren Selbst (wie C.G. Jung es postuliert), was mich dazu bewogen hat nochmals eine Ausbildung zu absolvieren und Heilpraktikerin für Psychotherapie zu werden. Im Anschluss habe ich die schriftliche und mündliche Kenntnisüberprüfung durch das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München erfolgreich abgelegt und die Heilpraktikererlaubnis beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie erhalten. Zusätzlich habe ich an der Klinik für Palliativmedizin Hospiz Barmherzige Brüder in München-Nymphenburg hospitiert und mache die Fachfortbildung “Krisen-, Trauer- und Sterbebegleitung” am Zentrum für Naturheilkunde.

Einer der Schwerpunkte meiner Praxis ist also der Themenkreis “Krisen, Trauer und Sterben”, und ich begleite meine Klienten in diesen Bereichen. Der Themenkreis “Trauer und Sterben” mutet zunächst sehr schwer und belastend an, und das ist er natürlich auch für viele Menschen, die sich in einer akuten Krise befinden. Jedoch birgt jede Krise auch einen Keim für Wachstum und Bewegung hin zu einem erfüllten glücklichen Leben. So ergibt sich der zweite Fokus meiner Praxis: der Individuationsprozess, Lebenswende, Perspektiven erarbeiten und die Hinbewegung zum wahren Selbst. Bei diesem Prozess fließen Aspekte der Tiefenpsychologie nach C.G. Jung ein, dazu gehören unter anderem Imaginationsreisen, kreative Arbeit und intuitives Schreiben. Methoden, die eher in der Krisen- und Trauerbegleitung Anwendung finden sind die Gesprächstherapie nach Carl R. Rogers, Systemische Aufstellungen, Mentalfeldtechniken nach Dr. Klinghardt, Lösungsorientierte Kurzzeittherapie, Ansätze aus der Trauma-Therapie und Aspekte der Verhaltenstherapie.

Fachliche Weiterbildung, Supervision und die eigene Persönlichkeitsentwicklung sind selbstverständliche und wichtige Bestandteile meines professionellen Werdeganges. Ich bin Mitglied der folgenden Vereinigungen:

  • ACBS – Association for Contextual Behavioral Science
  • Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege